neues vom DFB

DFB-News Neuigkeiten aus der Welt des Fechtsports in Deutschland

  • Aktuelles zum Deutschlandpokal
    am 20. September 2021 um 9:31

    Die neue Saison im Deutschlandpokal steht bevor! […]

  • Erste U17/U20 DFB Qu-Turniere in Jena
    am 15. September 2021 um 8:40

    Fechtsportclub Jena e.V. richtet erste DFB Qu-Turniere unter Corona-Bedingungen aus. […]

  • Lehrausschuss informiert: Verlängerung Trainerlizenzen
    am 15. September 2021 um 8:23

    Informationen zur Verlängerung von Trainerlizenzen nach Verlautbarung des DOSB vom 10.09.2021 […]

  • Update Wettkampfkalender Saison 21/22
    am 14. September 2021 um 14:33

    Wettkampfkalender, Ausrüstungsvorschriften und Altersklassenstruktur für die Saison 2021/22 […]

  • News vom EFC-Kongress aus Sotschi
    am 13. September 2021 um 10:00

    Dieter Lammer ins COMEX gewählt – EM abgesagt – erste Termine bestätigt […]

  • Update: DFB-Hygienerichtlinie überarbeitet
    am 2. September 2021 um 7:01

    Der Deutsche Fechter-Bund gibt Update seiner Hygienerichtlinie für das Wettkampffechten heraus […]

  • Veteranen-WM 2021 vorerst abgesagt
    am 1. September 2021 um 7:55

    Die FIE informiert, dass die diesjährige Veteranen-WM NICHT wie geplant im Oktober in Daytona Beach, Florida (USA) stattfinden wird. Grund dafür seien vor allem die nach wie vor geltenden Einreisebeschränkungen der USA im Zuge der Corona-Pandemie. Das Exekutiv-Komitee wird am 17. September beraten, ob die WM ggf. in den Januar 2022 verschoben wird oder ersatzlos gestrichen wird. Weitere Infos folgen, sobald vorliegend. Unten stehend kann die aktuelle FIE-Info nachgelesen werden.       […]

  • Neue Saison: DFB beruft Nachwuchs-Kader
    am 16. August 2021 um 6:00

    Der Deutsche Fechter-Bund beruft je 48 Athletinnen und Athleten in den Bundeskader Nachwuchs (NK1) und den Landeskader (NK2) […]

  • Neue Saison: DFB nominiert Bundeskader
    am 16. August 2021 um 6:00

    Der Deutsche Fechter-Bund nominiert 55 Fechterinnen und Fechter für den Bundeskader der Saison 2021/2022 […]

  • dsj-Bewegungskampagne
    am 5. August 2021 um 12:24

    Jetzt Sportmaterialien und finanzielle Förderung für Aktionstage erhalten! […]

  • Tokio: Auf geht´s für das Herrenflorett-Team
    am 31. Juli 2021 um 16:24

    Der letzte Team-Wettbewerb bei den olympischen Spielen steht an und damit steigt auch noch einmal die Vorfreude auf unsere deutschen Herrenflorett-Fechter! Benjamin Kleibrink, Peter Joppich, André Sanita und Luis Klein treffen im 16er Tableau auf die Konkurrenz aus Kanada. Ihr erstes Mannschaftsgefecht beginnt um 2:00 Uhr.Den Livestream gibt es bei den Öffentlich-Rechtlichen ARD/ZDF hier: https://tokio.sportschau.de/tokio2020/live/index.htmlhttps://www.zdf.de/sport/sport-im-zdf-livestream-live-100.html  ZEITPLAN für Sonntag, 1.8.2021 Herrenflorett Team 2:00 Uhr - 16er Tableau 3:45 Uhr - Viertelfinale 5:25 Uhr - Plätze 5-8                                     6:40 Uhr - Halbfinale 7:50 Uhr - Plätze 5-6 & 7-8 11:30 Uhr - Gefecht um Bronze 12:50 Uhr - Finale 14:10 Uhr - Siegerehrung    […]

  • Tokio: Säbelteam verpasst Medaille trotz starker Aufholjagd
    am 29. Juli 2021 um 14:15

    Am ersten Tag der Mannschaftswettbewerbe traten die Säbelherren des Deutschen Fechter-Bundes an. Mit zurecht hohen Erwartungen an ihre eigene Leistung im Team mussten sich Matyas Szabo und seine scheidenden Mannschaftskollegen Max Hartung, Benedikt Wagner und Richard Hübers nach dem verlorenen Bronze-Gefecht gegen Ungarn mit dem vierten Platz zufriedengeben. Es war ein Traum, der greifbar nah war: Die deutsche Säbel-Mannschaft, die nach den olympischen Spielen in dieser Konstellation nicht mehr antreten wird, wollte bei ihrem „letzten Tanz“ ihre gemeinsamen Erfolge mit einer Olympia-Medaille krönen. Durch die gute Weltranglisten-Position vom ersten Gefecht der Top16 befreit, starteten sie fulminant in den Wettbewerb. Auftakt-Gegner war das Team aus Russland, mit keinem geringeren als Kamil Ibragimov, der im Einzel bereits Wagner und danach auch Szabo in knappen Gefechten zum Verhängnis wurde. Ein enges Match wurde vorhergesagt – Ausgang ungewiss, aber die deutsche Mannschaft zeigte einen überlegenen Auftritt und schickte das russische Team vorzeitig in die Platzierungsgefechte. Mit 45:28 konnten Hartung, Wagner, Szabo und Hübers (als Ersatzfechter) ins Halbfinale marschieren. Dort trafen sie auf den Weltranglistenersten, das Team aus Korea. Es folgte ein Krimi auf der Bahn, bei dem die DFB-Auswahl nach einem guten Start zur Mitte des Gefechts in leichten Rückstand geriet. Im sechsten Gefecht konnte Szabo mit neun Treffern gegen den Koreaner Kim das Team wieder in Schlagdistanz bringen, bevor er sich im neunten und abschließenden Einzelgefecht unglücklich beim Zurückweichen verletzte. Nach kurzer Behandlungspause war klar: für ihn geht es nicht weiter, Ersatzmann Richard Hübers muss beim Stand von 37:40 übernehmen. Zunächst konnte er das Gefecht weiter offen gestalten, bevor sein Gegner, der Weltranglistenerste Sanguk Oh, dann das Gefecht am Ende mit 45:42 für Korea entscheiden konnte. Nach dieser Niederlage ging es für Hartung, Wagner und Hübers ins Gefecht um Bronze – ausgerechnet gegen Ungarn, die zuvor überraschend gegen Italien verloren hatten und ihren frisch gebackenen Einzel-Olympiasieger Aron Szilagyi ins Rennen schickten. Der brachte die Ungarn direkt in Führung. Bis auf ein einziges ausgeglichenes Gefecht gingen die ersten sieben Einzelgefechte verloren. Die Ungarn hielten somit die Deutschen sicher auf Distanz, sodass Max Hartung mit beinahe uneinholbarem Rückstand von 40:26 sein letztes Gefecht gegen Olympiasieger Szilagyi antrat. Doch Hartung zeigte seine ganze Klasse, setzte Treffer um Treffer und holte bis zum 43:40 auf. Eine knappe Kampfrichterentscheidung zuungunsten des deutschen Teams brachte dann die Vorentscheidung und schlussendlich den Sieg und die Bronzemedaille für Ungarn. DFB-Sportdirektor Sven Ressel musste das Erlebte erst einmal sacken lassen, sagt dann aber: „Der Kampf gegen Russland war sensationell, der Ausgang wirklich deutlich. Gegen Korea haben die Jungs auf Augenhöhe gekämpft, es war über alle Strecken ein wirklich enges Match, leider mit einer Verletzung von Matyas, die eine Auswechslung nötig machte. Gegen Ungarn sind wir dann von Beginn an einem Rückstand hinterhergelaufen und waren nicht in der Lage, emotional dagegenzuhalten. Der Ausfall von Matyas war wirklich bitter für das ganze Team und steckte möglicherweise allen auch ein bisschen im Hinterkopf. Aber Richard hat seine Sache sehr gut gemacht. Dass Max zum Ende noch einmal so eine Aufholjagd startet war grandios. Wir sind alle traurig, nicht enttäuscht, dass sich diese tolle Mannschaft am Ende nicht mit Bronze belohnen konnte.“ Bundestrainer Vilmos Szabo resümiert hinterher die Wettkampf-Leistung: „Wir haben gut angefangen, gegen Russland gab es einen sehr klaren Sieg. Unerwartet gut, alle drei haben super gefochten. Die Niederlage gegen Korea mit 42:45 hat weh getan, da waren wir dran und verlieren dann so knapp. Beim Kampf um Bronze muss man ehrlich sagen, da haben wir zwei Gefechte gewonnen. Damit kann man kein Match gewinnen. Das wäre mehr als eine Überraschung gewesen, gegen Szilagyi 19 Treffer zu machen. Wenn sie von Anfang an so gefochten hätten, wäre es ein klarer Sieg gewesen. Mental sind die Jungs eigentlich stark, sie haben eingangs schwach gefochten. Die Aktionen der Ungarn haben gerade am Anfang gut gepasst und uns auch überrascht.“ „Gegen Ungarn haben wir zu spät angefangen“, meint Max Hartung. „Die Aufholjagd, das waren ja schon ein paar Punkte, aber so viele sind dann vielleicht doch ein bisschen viel verlangt gegen einen Olympiasieger. Ich glaube, wir haben uns trotzdem gut verkauft und können stolz sein, auch wenn es jetzt erst einmal weh tut.“  Die Verletzung von Matyas sei „ganz bitter, weil Matyas einfach im Moment sowas von bombig in Form ist und auch gegen Korea herausragend gefochten hat“, sagt Hartung ganz klar. „Er hat uns gefehlt und das hat uns erst mal aus der Konzentration geworfen. So eine Verletzung, das macht ja auch immer etwas mit dem Team. Und dann haben wir ein bisschen gebraucht, um wieder klarzukommen. Und das war zu spät“.   Ergebnisse Herrensäbel Team: Gold:  Südkorea Silber: Italien Bronze: Ungarn 4. Deutschland 5. Ägypten 6. Iran 7. Russland 8. USA […]

  • Tokio: Säbelmannschaft will es wissen
    am 27. Juli 2021 um 15:48

    Die Einzel sind gefochten - jetzt gehts auf in den Team-Wettbewerb. Den Anfang machen die vier Herrensäbler aus Dormagen:Max Hartung, Matyas Szabo, Benedikt Wagner und Richard Hübers haben noch eine Rechnung offen und treffen um 4:25 Uhr in ihrem ersten Gefecht auf Russland. Den Livestream gibt es bei den Öffentlich-Rechtlichen ARD/ZDF hier: https://tokio.sportschau.de/tokio2020/live/index.htmlhttps://www.zdf.de/sport/sport-im-zdf-livestream-live-100.html  ZEITPLAN für Mittwoch, 28.7.2021 Herrensäbel Team 3:00 Uhr - 16er Tableau 4:25 Uhr - Viertelfinale 5:45 Uhr - Plätze 5-8                                     6:40 Uhr - Halbfinale 7:30 Uhr - Plätze 5-6 & 7-8 11:30 Uhr - Gefecht um Bronze 12:30 Uhr - Finale 13:30 Uhr - Siegerehrung […]

  • Tokio: Joppich stark, dennoch keine Medaille für Florettherren
    am 27. Juli 2021 um 10:31

    An Tag drei der Fechtwettbewerbe in Tokio traten die Florettfechter des Deutschen Fechter-Bundes im Einzel an. Mit Benjamin Kleibrink und Peter Joppich gingen zwei hochkarätige Olympia-Routiniers an den Start, komplettiert wurde der Auftritt von André Sanita, der erstmals bei olympischen Spielen antrat. Trotz starker Gefechte kamen die deutschen Fechter nicht über das Achtelfinale hinaus. Während Benjamin Kleibrink dank besserer Weltranglistenplatzierung vom 64er K.O. befreit und somit direkt für die Runde der letzten 32 qualifiziert war, mussten Peter Joppich und André Sanita bereits in der ersten Runde auf die Planche gehen. André Sanita traf in seinem ersten Gefecht auf Siu Lun Cheung aus Hongkong. Bei einem Zwischenstand von 8:14 schien das Auftaktmatch bereits verloren, doch Sanita startete eine phänomenale Aufholjagd und konnte das Gefecht mit 15:14 für sich entscheiden. Für ihn kam es dann aber in der Runde der letzten 32 knüppeldick: Mit Alessio Foconi stand er keinem geringeren als dem italienischen Weltmeister von 2018, amtierenden Europameister und Weltranglistenersten gegenüber. Sanita ging zwar ohne Respekt in das Gefecht und konnte gute Treffer setzen, musste sich dann aber 8:15 geschlagen geben. „André hat eine tolle Aufholjagd und viel Kampfgeist im ersten Gefecht gezeigt, hat danach aber mit Foconi seinen Meister gefunden“, kommentiert DFB-Sportdirektor Sven Ressel. Überraschend auch das frühe Aus von Benjamin Kleibrink – wenngleich er verletzungsbedingt nicht seine volle Leistungsfähigkeit abrufen konnte. Sein erstes Gefecht musste er gegen den erfahrenen Ägypter Alaaeldin Abouelkassem, den Silbermedaillengewinner von London 2012 und zweimaligen Afrikameister bestreiten. Unter optimalen Bedingungen ein machbarer Gegner für Kleibrink, der seit Ankunft in Tokio bereits an einer Oberschenkelverletzung laborierte. Am Ende konnte er jedoch trotz guter Aufholjagd nur 11 Treffer erzielen und schied viel zu früh aus dem Wettbewerb aus. „Benni war sehr stark fokussiert. Dann machte ihm die Verletzung einen Strich durch die Rechnung, die ein normales Fechten auf diesem Niveau unmöglich machte. Das ist sehr bitter für uns alle, aber vor allem für Benni, der sich nochmal so viel vorgenommen hatte“, so Ressel. Herausragend war dann die Leistung von Peter Joppich, der bereits seine fünften olympischen Spiele bestreitet. Der mittlerweile 38-Jährige traf in seinem ersten Gefecht auf den Kanadier Alex Cai, den er relativ mühelos mit 15:12 besiegte. Auch er musste sich im nächsten Gefecht auf einen bärenstarken Gegner einstellen. Der US-Amerikaner Alexander Massialas war einer der Favoriten auf Edelmetall nach Einzelsilber in Rio 2016 und ist derzeit auf Platz fünf der Weltrangliste gesetzt. Sicherlich ihn deutlich unterschätzend musste der Amerikaner dann aber kämpfen, um Joppich irgendwie in Schach zu halten. Am Ende konnte Joppich das Gefecht für sich entscheiden, gewann überragend mit 15:12 und zog in die Top 16 ein. Was dann passierte ist an Tragik nicht zu überbieten. Der dritte Alexander sollte ihm kein Glück bringen. Im Achtelfinale gegen den Tschechen Alexander Choupenitch war Joppich ganz nah dran, führte zum Ende hin 13:12 und konnte nach dem Ausgleich nicht die zwei letzten Aktionen durchbringen – das Aus mit 13:15 für ihn. „Peter war sensationell drauf!“, meint Ressel. „Ganz der Alte! Da wäre heute echt alles drin gewesen.“ Auch Joppich ist mit seinem Fechten zwar zufrieden, aber hätte gern noch mehr geschafft. „Bei seiner Form wären heute alle schlagbar gewesen“, bestätigt Ressel. „Ich bin heute gut ins Turnier reingekommen und war auch froh, dass ich schon das 64er fechten musste“, ergänzt Joppich. „Im ersten Gefecht lief noch nicht alles ganz optimal, aber gegen Massialas habe ich einen sehr guten Kampf hingelegt. Jetzt gegen Choupenitch im Achtelfinale war es auch ein sehr gutes Gefecht, ein hin und her. Leider habe ich im Mittelteil ein paar Treffer hintereinander kassiert, konnte das dann aber direkt wieder wettmachen. Beim Stand von 13:12 habe ich versucht eine zweite Absicht zu fechten, die leider vorbei ging und zum Ausgleich führte. Dann waren es leider Kleinigkeiten, die nicht mehr gestimmt haben. So habe ich leider verloren, aber es hätte auch anders ausgehen können. Ich bin auf jeden Fall mit meinem Fechten zufrieden und denke, das hat man auch gesehen.“   Ergebnisse Herrenflorett Einzel: Gold:  Cheung Ka Long (Hongkong) Silber: Daniele Garozzo (Italien) Bronze: Alexander Choupenitch (Tschechien) 4. Takahiro Shikine (Japan) 5. Enzo Lefort (Frankreich) 6. Alaaeldin Abouelkassem (Ägypten) 7. Mohamed Hamza (Ägypten) 8. Kirill Borodatschew (Russland) 15. Peter Joppich (GER-Koblenz) 25. Benjamin Kleibrink (GER-Düsseldorf) 31. André Sanita (GER-Bonn) […]

  • Tokio: Los gehts für die Florett-Herren
    am 26. Juli 2021 um 0:22

    Nach dem gestrigen Florett-Auftakt von Leonie Ebert sind jetzt auch endlich die Herren an der Reihe.   Für Deutschland gehen Benjamin Kleibrink, Peter Joppich und André Sanita an den Start. Am Montag, 26. Juli, ab 2:25 Uhr starten die ersten Gefechte in der Makuhari Messe Halle B, direkt mit deutscher Beteiligung im 64er Tableau. Den Livestream gibt es bei den Öffentlich-Rechtlichen ARD/ZDF hier: https://tokio.sportschau.de/tokio2020/live/index.htmlhttps://www.zdf.de/sport/sport-im-zdf-livestream-live-100.html  ZEITPLAN für Montag, 26.7.2021 Herrenflorett Einzel 2:25 Uhr - 64er Tableau 4:35 Uhr - 32er Tableau 7:25 Uhr - 16er Tableau                                        8:50 Uhr - Viertelfinale 11:50 Uhr - Halbfinale 13:15 Uhr - Gefecht um Bronze 14:10 Uhr - Finale 15:00 Uhr - Siegerehrung […]

  • Tokio: Leonie Ebert mit hohem Niveau aber ohne Medaille
    am 26. Juli 2021 um 0:14

    Am zweiten Tag der Fechtwettbewerbe in Tokio ging Florettfechterin Leonie Ebert im Einzel an den Start. Die 21-jährige Würzburgerin konnte bei ihren ersten olympischen Spielen noch nicht nach Edelmetall greifen, aber durchaus überzeugen. „Leonie hat einen starken Auftritt hingelegt und einen tollen Wettkampf gezeigt“, lobt DFB-Sportdirektor Sven Ressel, der mit der Leistung sehr zufrieden ist, auch wenn es noch über das Achtelfinale hätte hinaus gehen können. „Das erste Gefecht hat sie mit viel Nervenstärke für sich entschieden. Im Gefecht gegen die Italienerin konnte sie dann ihr hohes Niveau zeigen. Sie war definitiv dran.“ Im ersten Gefecht gegen die Amerikanerin Dubrovich hatte sie es nicht leicht, vergab zum Ende hin die sichere Führung. Beim Stand von 14:14 behielt sie dann aber einen kühlen Kopf und konnte den Siegtreffer setzen. Im Tableau der letzten 16 traf Ebert dann als klare Außenseiterin mit Alice Volpi aus Italien auf eine der Mitfavoritinnen. Doch es lief am Anfang gut, Ebert konnte sich eine respektable 5-Punkte-Führung erarbeiten, die Italienerin schien überrascht. Im zweiten Drittel musste Ebert dann aber ihre Serie abreißen lassen, die Italienerin holte auf und glich aus. Von da an war es ein ausgeglichenes Gefecht, allerdings mit vielen Unterbrechungen durch geforderten Videobeweis beider Seiten. Am Ende konnte die deutlich ältere Volpi ihre ganze Erfahrung ausspielen und gewann, wenn auch nur knapp, mit 15:13. „Ich wusste, dass ich im zweiten Match ein schweres Gefecht haben werde. Ich glaube, dass da noch mehr drin gewesen wäre und das macht natürlich hungrig auf mehr. Mit meinem Fechten kann ich heute aber ganz zufrieden sein“, meint Ebert nach dem Wettbewerb. Kampfrichter-Entscheidungen gegen sie konnte sie gut abschütteln, auch wenn es gegen die spätere Viertplatzierte Volpi eng war „muss man am Ende auch so gewinnen können“, resümiert die 21-Jährige.   Ergebnisse Damenflorett Einzel: Gold: Lee Kiefer (USA) Silber: Inna Deriglazova (Russland) Bronze: Larisa Korobeynikova (Russland) 4. Alice Volpi (Italien) 5. Arianna Errigo (Italien) 6. Yuka Ueno (Japan) 7. Hee Sook Jeon (Korea) 8. Kelleigh Ryan (Kanada) 14. Leonie Ebert (GER-Werbach) […]

  • Tokio: Säbelfechter im Einzel noch ohne Medaille
    am 24. Juli 2021 um 16:24

    Am ersten Wettkampftag der olympischen Spiele in Tokio ging es für die Säbelfechter des Deutschen Fechter-Bundes in der Makuhari Messe Halle auf die Planche. Überraschend früh kam jedoch das Aus für die drei Dormagener Max Hartung, Matyas Szabo und Benedikt Wagner. „Das Ergebnis des ersten Tages ist enttäuschend. Wir hatten deutlich mehr erwartet, zumal allen dreien eine Platzierung ganz vorn zuzutrauen gewesen wäre“, so DFB-Sportdirektor Sven Ressel nach dem Achtelfinal-Aus von Hartung und Szabo. Eine Runde zuvor war bereits Benedikt Wagner knapp gescheitert. Dabei fing es direkt gut an: Max Hartung traf in seinem ersten Gefecht auf den Ungarn Tamas Decsi, den er problemlos mit 15:8 besiegte. Sein nächster Gegner war der Iraner Ali Pakdaman, an dem er jedoch an diesem Tag nicht vorbeikam. Mit 9:15 verabschiedete sich Hartung viel zu früh aus dem olympischen Einzelwettbewerb. „Im zweiten Gefecht gegen Pakdaman ist Max nicht ins Gefecht ´reingekommen und hat am Ende relativ chancenlos verloren“, meint Ressel. Zeitgleich traf Benedikt Wagner auf den an sieben gesetzten Russen Kamil Ibragimov. In einem engen Match, bei dem Wagner zwischenzeitlich zurücklag und dann wieder einen hauchdünnen Vorsprung herausarbeiten konnte, musste er sich am Ende mit 13:15 geschlagen geben. Teamkollege Matyas Szabo konnte in seinem ersten Gefecht auf voller Linie überzeugen. Gegen den besser gesetzten Koreaner Bon-Gil Gu ließ er nichts anbrennen und dominierte das Gefecht, das er am Ende 15:8 gewann. Im Achtelfinale galt es dann, gegen Wagner-Bezwinger Ibragimov zu punkten. Enge Entscheidungen in einem ausgeglichenen Kampf führten mit 13:15 dann auch zum vorzeitigen Aus von Szabo. „Matyas ist super in den Wettbewerb gestartet und hat den Südkoreaner Gu quasi weggezaubert“, lobt Ressel. Auch Bundestrainer Vilmos Szabo schätzt hinterher die Leistungen seiner Schützlinge ein: „Benedikt hat gut gefochten und gegen einen starken Ibragimov zu 13 verloren – das ist okay. Matyas hat ein super erstes Gefecht gemacht gegen Gu, das war unerwartet gut, denn er ist ein sehr schwerer Gegner. In beiden Gefechten gegen Ibragimov waren wie erwartet knappe Entscheidungen dabei, die dann zu häufig gegen uns entschieden wurden. Auch das Gefecht von Max gegen Pakdaman lief bis zur Pause noch gut, danach hat er aber nicht mehr den Anschluss gefunden.“ „Das war jetzt erst einmal ein kleiner Rückschlag im Einzel. Für den Mannschaftswettbewerb ist das aber unerheblich. Jetzt gilt es, dass die Jungs den Tag heute abschütteln, sich auf Mittwoch konzentrieren und dann gemeinsam wieder angreifen“, so Ressel abschließend.   Ergebnisse Herrensäbel Einzel: Gold: Aron Szilagyi (Ungarn) Silber: Luigi Samele (Italien) Bronze: Junghwan Kim (Südkorea) 4. Sandro Bazadze (Georgien) 5. Sanguk Oh (Südkorea) 6. Kamil Ibragimov (Russland) 7. Enrico Berre` (Italien) 8. Ali Pakdaman (Iran) 10. Max Hartung (GER-Dormagen) 13. Matyas Szabo (GER-Dormagen) 27. Benedikt Wagner (GER-Dormagen) […]

  • Tokio: Leonie Ebert geht auf die Planche
    am 24. Juli 2021 um 16:09

    Nach den Säbelherren ist vor den Florettfechterinnen. Für Deutschland geht unsere Einzelkämpferin Leonie Ebert an den Start. Am Sonntag, 25. Juli, ab 2:00 Uhr starten die ersten Gefechte in der Makuhari Messe Halle B. Um 3:55 Uhr dann das erste Match von Ebert gegen die US-Amerikanerin Jacqueline Dubrovich. Den Livestream gibt es bei den Öffentlich-Rechtlichen ARD/ZDF hier:  https://tokio.sportschau.de/tokio2020/live/index.htmlhttps://www.zdf.de/sport/sport-im-zdf-livestream-live-100.html  ZEITPLAN für Sonntag, 25.7.2021 Damenflorett Einzel 2:00 Uhr - 64er Tableau 2:55 Uhr - 32er Tableau 6:35 Uhr - 16er Tableau                                        8:25 Uhr - Viertelfinale 11:00 Uhr - Halbfinale 12:50 Uhr - Gefecht um Bronze 13:45 Uhr - Finale 14:50 Uhr - Siegerehrung […]

  • Tokio: Säbelherren in den Startlöchern
    am 22. Juli 2021 um 14:49

    Noch 2x schlafen, dann ist es soweit: Einen Tag nach den Eröffnungsfeierlichkeiten starten in Tokio direkt die Fechtwettbewerbe. Für Deutschland gehen mit Max Hartung, Matyas Szabo und Benedikt Wagner drei unserer starken Säbel-Jungs im Einzel an den Start. Am Samstag, 24. Juli, ab 2:30 Uhr starten die ersten Gefechte in der Makuhari Messe Halle B. Den Livestream (hoffentlich von allen Gefechten) gibt es bei den Öffentlich-Rechtlichen ARD/ZDF hier: https://tokio.sportschau.de/tokio2020/sportarten/Fechten-bei-Olympia-News-Ergebnisse-Livestreams,fechten416.html?   ZEITPLAN für Samstag, 24.7.2021 Herrensäbel Einzel 2:30 Uhr - 64er Tableau 4:55 Uhr - 32er Tableau 7:35 Uhr - 16er Tableau                                        8:55 Uhr - Viertelfinale 12:00 Uhr - Halbfinale 13:20 Uhr - Gefecht um Bronze 14:15 Uhr - Finale 15:00 Uhr - Siegerehrung […]

  • Aktuelles zum Deutschlandpokal
    am 21. Juli 2021 um 9:47

    […]